Besser einschlafen: Was bei Einschlafproblemen hilft

Im Bett liegen, müde sein und trotzdem nicht einschlafen können: Fast jeder kennt das. Gelegentlich ist das harmlos. Wenn es häufiger passiert, kann es belasten, weil man sich schon beim Gedanken an die Nacht anspannt. Das Gute: Viele Ursachen lassen sich beeinflussen.

Häufige Ursachen

Abends zur Ruhe kommen

  1. Feste Schlafenszeit und feste Aufstehzeit, auch am Wochenende, so gut es geht.
  2. Abendroutine: In der letzten Stunde vor dem Zubettgehen ruhige Tätigkeiten: Lesen, Musik, ein warmes Bad, leichtes Dehnen.
  3. Bildschirme reduzieren: Fernseher, Handy und Tablet mindestens 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafen weglegen oder das Licht dimmen.
  4. Sorgen aufschreiben: Notieren Sie früh am Abend, was Sie beschäftigt und was Sie morgen erledigen. Dann muss es nicht im Kopf bleiben.
  5. Leicht essen, Koffein ab dem Nachmittag meiden, Alkohol sparsam: Er hilft beim Einschlafen, stört aber den Schlaf in der zweiten Nachthälfte.

Die Schlafumgebung

Entspannung

Entspannungsverfahren helfen, die Anspannung zu senken:

Wenn Sie wach liegen

Was nicht hilft

Wann Sie ärztlichen Rat holen sollten

Suchen Sie eine Hausarztpraxis auf, wenn Schlafprobleme länger als drei bis vier Wochen anhalten, Sie tagsüber stark müde sind, beim Schlafen Atemaussetzer oder lautes Schnarchen bemerken, unruhige Beine haben oder sich niedergeschlagen fühlen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Wenn Einschlafprobleme länger andauern, hilft nach aktueller Fachmeinung vor allem eine kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen. Fragen Sie Ihre Hausarztpraxis danach.

Das interaktive Video-Coaching Schlafstörungen begleitet Sie dabei mit Fragen, Übungen und einem Plan für bessere Nächte.