Folgen von Mobbing: Was es mit Kindern macht und wie sie sich erholen

Mobbing ist keine harmlose Phase. Es kann Kinder und Jugendliche stark belasten, kurzfristig und manchmal auch lange danach. Das Gute: Mit Unterstützung erholen sich viele gut. Dieser Artikel zeigt, welche Folgen auftreten können und wie Eltern helfen.

Mögliche Folgen

Seelisch

Körperlich

In der Schule

Langfristig

Nicht jedes Kind zeigt alle Folgen. Manche leiden still, andere reagieren laut. Entscheidend ist, wie lange es dauert und wie sehr es den Alltag beeinträchtigt.

Warnzeichen, bei denen Sie sofort handeln sollten

Holen Sie dann ohne Zögern Hilfe: bei der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, einer Kinder- und Jugendpsychotherapie, einer Klinik oder im Notfall unter 112. Rund um die Uhr erreichen Sie die Telefonseelsorge (0800 111 0 111). Das Kinder- und Jugendtelefon (116 111) ist kostenlos und anonym.

Was Kindern hilft

Wiedereinstieg in die Schule

Wenn ein Kind aus Angst nicht mehr zur Schule geht, hilft ein behutsamer, abgestimmter Plan:

Mehr im Artikel „Schulangst“.

Auch Zuschauer und Täter brauchen Aufmerksamkeit

Mobbing betrifft die ganze Gruppe. Kinder, die zusehen, können sich schuldig oder hilflos fühlen. Kinder, die mobben, haben oft eigene Probleme. Mehr im Artikel „Mein Kind mobbt andere“.

Langfristig

Viele Menschen, die in der Schulzeit gemobbt wurden, leiden als Erwachsene noch unter Folgen. Gespräche, Therapie und neue gute Erfahrungen können helfen, das zu verarbeiten. Nie ist es zu spät, sich Hilfe zu holen.

Was Eltern selbst tun können

Eltern leiden mit. Sprechen Sie mit Vertrauten, nutzen Sie Beratung, nehmen Sie sich Pausen. Das Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ (0800 111 0 550, kostenlos und anonym) hört zu und berät.

Das interaktive Video-Coaching Mobbing in der Schule unterstützt Eltern dabei, ihr Kind zu stärken und nächste Schritte zu planen.