Das erste Date: Vorbereitung, Gespräch und danach

Aufregung vor dem ersten Date ist normal. Fast alle fragen sich vorher, was sie anziehen sollen, worüber sie reden werden und ob die Chemie stimmt. Das Beste, was Sie tun können: den Druck rausnehmen. Ein erstes Date ist ein Kennenlernen. Sie müssen niemanden überzeugen, sondern herausfinden, ob Sie gern Zeit miteinander verbringen.

Den passenden Rahmen wählen

Der Ort prägt das Gespräch. Gut geeignet sind Orte, an denen man sich unterhalten kann und leicht wieder gehen darf:

Weniger günstig sind sehr laute Orte, bei denen man sich kaum versteht, und lange Programme wie ein mehrgängiges Menü am Abend, das sich nicht kürzen lässt. Planen Sie lieber eine Stunde oder zwei, die sich bei gutem Verlauf verlängern lassen, als einen ganzen Abend, aus dem Sie schlecht herauskommen.

Vorbereitung ohne Verkrampfen

Das Gespräch

Ein gutes Date besteht aus einem Austausch, in dem beide etwas von sich zeigen.

  1. Stellen Sie offene Fragen („Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?“) und greifen Sie auf, was Sie hören.
  2. Erzählen Sie von sich, sonst wird es ein Verhör. Kleine Geschichten sind besser als Zusammenfassungen.
  3. Lachen ist erlaubt, auch über sich selbst.
  4. Hören Sie wirklich zu, auch wenn das Handy summt. Legen Sie es weg oder stellen Sie es stumm.
  5. Nehmen Sie Pausen gelassen. Eine kurze Stille heißt nicht, dass das Date scheitert.

Typische Fehler

Sicherheit bei Online-Bekanntschaften

Wenn Sie sich zum ersten Mal mit jemandem treffen, den Sie nur aus dem Netz kennen, gelten ein paar einfache Regeln:

Woran Sie merken, ob es passt

Nach dem Date hilft es, ehrlich in sich hineinzuhören:

Ein einzelnes Date sagt nicht alles. Wenn Sie unsicher sind, aber neugierig, spricht nichts gegen ein zweites Treffen. Wenn Sie sich unwohl fühlen, ist das ein ausreichender Grund, es zu lassen.

Nach dem Date

Wenn es Ihnen gefallen hat, sagen Sie es: „Ich hatte einen schönen Abend, und ich würde dich gern wiedersehen.“ Das reicht. Warten Sie nicht tagelang aus Taktik, und überhäufen Sie die Person auch nicht mit Nachrichten.

Wenn Sie kein weiteres Treffen möchten, ist eine freundliche, klare Nachricht besser als Schweigen: „Danke für den netten Abend. Ich habe gemerkt, dass es für mich nicht passt. Ich wünsche dir alles Gute.“ Das ist respektvoll und erspart beiden Unsicherheit.

Wenn Nervosität im Weg steht

Wenn die Aufregung sehr groß ist, helfen kleine Übungen: ein paar Mal bewusst ausatmen, früher ankommen und sich an den Ort gewöhnen, vorher mit einer vertrauten Person sprechen. Und: Auch die andere Seite ist meist aufgeregt.

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