Das Anschreiben: Aufbau, Beispiele für Formulierungen und typische Fehler

Das Anschreiben ist der Teil der Bewerbung, in dem Sie persönlich werden. Der Lebenslauf zeigt, was Sie getan haben. Das Anschreiben zeigt, warum das für diese Stelle interessant ist. Es muss nicht kunstvoll sein, aber klar, individuell und fehlerfrei.

Aufbau auf einen Blick

  1. Kopf: Ihre Kontaktdaten, Ansprechperson und Firma, Datum.
  2. Betreff: „Bewerbung als [Position], Kennziffer [falls vorhanden]“.
  3. Anrede: Wenn möglich mit Namen: „Sehr geehrte Frau Müller“. Wenn der Name nicht bekannt ist, rufen Sie an und fragen Sie.
  4. Einstieg: ein bis drei Sätze.
  5. Hauptteil: zwei bis drei kurze Absätze.
  6. Schluss: zwei bis drei Sätze mit Gesprächswunsch.
  7. Gruß: „Mit freundlichen Grüßen“ und Name.

Der Text sollte auf einer Seite Platz finden, etwa 200 bis 300 Wörter.

Der Einstieg

Der erste Satz entscheidet, ob weitergelesen wird. Vermeiden Sie „hiermit bewerbe ich mich“. Besser sind Sätze, die zeigen, dass Sie sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben, oder die Ihre wichtigste Qualifikation nennen:

Der Hauptteil

Hier steht, was Sie mitbringen und was das Unternehmen davon hat. So gehen Sie vor:

Der Schluss

Nennen Sie, wann Sie verfügbar sind (Kündigungsfrist), und äußern Sie den Wunsch nach einem Gespräch: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“ Eine Gehaltsvorstellung nennen Sie nur, wenn die Anzeige danach fragt.

Formulierungen, die wirken

Typische Fehler

Wenn Erfahrung fehlt

Berufseinsteiger und Quereinsteiger können mit anderem punkten: Praktika, Projekte, Ehrenamt, Weiterbildungen, Hobbys, die Fähigkeiten zeigen. Auch Lernbereitschaft darf Thema sein, aber belegen Sie sie: „In den vergangenen sechs Monaten habe ich mich in X eingearbeitet und Y abgeschlossen.“

Der Check vor dem Absenden

Mehr zur gesamten Bewerbung im Artikel „Bewerbung schreiben“.

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