Abnehmen beginnt im Kopf: Gewohnheiten, Gedanken und Gefühle

Viele wissen, was sie essen sollten, und tun es trotzdem nicht. Das ist menschlich: Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es ist Gewohnheit, Trost, Belohnung und Geselligkeit. Wer abnehmen will, braucht deshalb nicht nur einen Plan, sondern auch ein Verständnis dafür, was im Kopf passiert.

Hunger oder Appetit?

Fragen Sie sich vor dem Essen: Habe ich Hunger, oder will ich etwas anderes (Ruhe, Trost, Ablenkung)?

Emotionales Essen erkennen

Typische Anzeichen:

Das ist weit verbreitet und kein Charakterfehler.

Alternativen zum Essen

Wenn Gefühle der Auslöser sind, helfen Alternativen, die Bedürfnis und Gefühl ansprechen:

Schreiben Sie eine Liste mit fünf Alternativen und legen Sie sie sichtbar bereit.

Neue Gewohnheiten aufbauen

Gedanken, die helfen

Wenn Essen zum Problem wird

Wenn Sie regelmäßig Essanfälle haben, danach erbrechen, kaum noch essen oder Essen Ihr Denken beherrscht, kann eine Essstörung vorliegen. Das ist behandelbar. Sprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis oder suchen Sie eine Beratungsstelle zu Essstörungen auf.

Wann Sie ärztlichen Rat holen sollten

Sprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis, bevor Sie stark abnehmen wollen, wenn Sie Vorerkrankungen haben (zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf- oder Schilddrüsenerkrankungen), Medikamente einnehmen, schwanger sind oder stillen. Auch bei sehr starkem Übergewicht, ungewolltem Gewichtsverlust oder wenn Essen Ihr Leben stark bestimmt, ist ärztliche Beratung sinnvoll. Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Anzeichen einer Essstörung, etwa Essanfällen, Erbrechen oder dem Zwang, Kalorien zu zählen, finden Sie Hilfe bei Ärztinnen, Ärzten und Beratungsstellen zu Essstörungen.

Das interaktive Video-Coaching Die wichtigen ersten Schritte zeigt Ihnen, was nach dem guten Vorsatz passiert, und begleitet Sie Schritt für Schritt.