Abnehmen ab 40 und in den Wechseljahren: Was sich verändert und was hilft

Viele merken ab etwa 40, dass die alten Methoden nicht mehr greifen: Das Gewicht steigt langsamer ab und schneller an. Das liegt nicht an Willensschwäche, sondern an Veränderungen im Körper.

Was sich verändert

Was hilft

  1. Krafttraining: Zweimal pro Woche für alle großen Muskelgruppen. Es erhält Muskeln, stärkt Knochen und unterstützt den Stoffwechsel.
  2. Ausdauer und Alltagsbewegung: Zügig gehen, Rad fahren, schwimmen, tanzen.
  3. Eiweiß: Ausreichend Eiweiß schützt die Muskeln und sättigt. Hülsenfrüchte, Fisch, Eier, Milchprodukte, Geflügel.
  4. Weniger Zucker, Alkohol und stark verarbeitete Produkte. Alkohol wirkt im Alter oft stärker.
  5. Ballaststoffe und Gemüse.
  6. Genug Schlaf. Mehr im Artikel „Abnehmen und Schlaf“.
  7. Stress reduzieren: Pausen, Entspannung, Bewegung an der frischen Luft.
  8. Geduld: Das Tempo ist langsamer, Erfolge zählen trotzdem.

Besonderheiten in den Wechseljahren

Ab 50 und älter

Medikamente und Erkrankungen

Manche Medikamente (zum Beispiel bestimmte Mittel bei Depressionen, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen) können das Gewicht beeinflussen. Setzen Sie sie nie eigenmächtig ab. Besprechen Sie Probleme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wann Sie ärztlichen Rat holen sollten

Sprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis, bevor Sie stark abnehmen wollen, wenn Sie Vorerkrankungen haben (zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf- oder Schilddrüsenerkrankungen), Medikamente einnehmen, schwanger sind oder stillen. Auch bei sehr starkem Übergewicht, ungewolltem Gewichtsverlust oder wenn Essen Ihr Leben stark bestimmt, ist ärztliche Beratung sinnvoll. Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Anzeichen einer Essstörung, etwa Essanfällen, Erbrechen oder dem Zwang, Kalorien zu zählen, finden Sie Hilfe bei Ärztinnen, Ärzten und Beratungsstellen zu Essstörungen.

Das interaktive Video-Coaching Die wichtigen ersten Schritte hilft Ihnen, einen Plan zu entwickeln, der zu Ihrer Lebensphase passt.